So, es war fast, aber nur fast eine Etappe zum erholen. Bin schon relativ früh (13:30 Uhr) in Bolsena angekommen. Die nun folgende Etappe hat es in sich: Ca. 34 Kilometer mit 600m Höhendifferenz – das wird mit Sicherheit kein Zuckerschlecken :-(. Es gibt die Option diese Etappe unter zweimal zu erreichen. Weiss noch nicht was ich mache, lass es auf mich zukommen. Sollten meine Kräfte noch ausreichen, so werde ich nach dem Aufstieg, der ca bei 13 Kilometern liegt weitermachen. Wenn nicht, werde ich mich dort einnisten und meine Ankunft in Rom würde sich um einen Tag verzögern, was weiter nicht schlimm ist. Halte euch natürlich auf dem Laufenden. Meine Sehnenentzündung hat sich etwas gelegt, wobei mir das Wandern auf Stassen immer Mühe bereitet, doch ich habe schon Schlimmeres überstanden. Wandere stehts alleine und geniesse anfänglich die Natur, die eingelegten Pausen, bis sich die Füsse/Beine melden. In diesen Moment suche ich wieder nach dem Grund. Und diese Gedanken sind es, die mich erneut ablenken und ich laufe einfach dahin. Es sind viele Gedanken die man(n) in solchen Momenten hat, doch es werden mit der Zeit mehrheitlich Gedanken an die Zukunft und ohne es zu verstehen werden Gedanken an die Vergangenheit immer weniger. Ich möchte dazu sagen, es sind Gedanken, keine Erinnerungen. Was macht den Unterschied? Gedanken rufen in der Regel Erinnerungen wach, aber nicht dann, wenn sie in der Zukunft sind:-). Vielleicht werde ich den Grund, warum ich diese Reise antrat nie finden, doch die Erinnerung daran bleibt. Was ich am Alleinsein geniesse: ich weiss es nicht, es ist irgendwie intensiver wenn man all das alleine erlebt. So nun hoffe ich, dass ich euch mit meinen Gedanken nicht lästig werde und dieser Blog/Text vielleicht zum nachdenken anregt. Also machts gut und ich freue mich wie immer auf eure Kommentare. LG Armin