Na das habe ich super gemacht :-)

So nun bin ich eine Station weiter, das heisst ich habe zwei Etappen hinter mir 🙂 .Diese zweite Etappe hat mir alles abverlangt. Gestartet ca. 07:00 Uhr und nach gelaufenen 10 Std. bin ich angekommen am Etappenziel.Es waren ca. nein nicht ca.es waren 38 gelaufene Kilometer. Allein auf der Suche nach einer Unterkunft musste ich etliche Km zurücklegen. Die Hotels, sowie die Herbergen waren belegt oder geschlossen. Sch….e! Nichts desto trotz fand ich ca, um 20:00 Uhr noch ein Hotel ( Astoria) . Als erstes musste ich meine schon fast wundgelaufenen Füsse pflegen, legte mich ins Bett und habe geschlafen. Heute den 13.09.12 steck ich mein Ziel etwas kürzer, denke dabei an max. 20 Km. Aber ich bin guter Dinge! Meine Sohlen die mittlerweile schon einige Km. gelaufen sind, halten bestens und werden mich bis zum Ziel tragen. Wobei ich sagen will, mein Ziel habe ich erreicht und der Weg liegt noch vor mir :-). Ich wurde an gefragt meine Gps Daten zu posten, aber die Technik lässt das nicht so einfach zu :-(. Doch ich will versuchen Fotos hochzuladen. Werde in etwa einer Stunde loslaufen, möchte dieses angenehme Bett noch geniessen. Bin wohlauf und geniesse es, auch wenn es viel Mühe kostet.

Der erste Tag, leider etwas zu spät

Nach einer Stunde Autofahrt nach mehr als 6 Stunden Zug, habe ich, jetzt schon schwitzend meinen Start erreicht.Laut meinem Kartenmaterial kann ich jetzt gemühtlich 4,5 Km wandern und ich bin an der ersten Unterkunft angelangt.Raus aus dem Zug, raus aus dem Bahnhof und los, aber wohin? Ich musste mich erst orientieren, habe ja viel Technik dabei, somit sollte das kein Problem sein 🙂 Aber nein, alles was meine zuvor genannte Beschreibung hergab war nun nichts mehr wert 😦 Die Technik spielte nicht mit. Man(n) kann ja lesen und auch italienisch, eben als ich mich dazu durchringen wollte und nachfragen. Da sah ich, genau das , das ich zwar kannte, doch noch nie wirklich vor mir sah. Nicht dass mir der Atem stockte nein! -War es ein Zeichen, für diejenigen die das glauben möchte, gerne! Für mich war es lediglich ein Wegweiser wo drauf stand “ Via Francigena“ 🙂 :-). So nun gings los, Technik einschalten und ab. 1Km , 2 Km, 5 Km, 9 Km, 11Km — Da stimmt was nicht, ich müssta ja schon angekommen sein?? Kurz nach dem Weg gefragt, schickte man mich wieder zurück, als ich wieder danach fragte, schickte man mich wieder in die Richtung wo ich eben gekommen war. Man legte mir nahe, ich solle doch den Bus nehmen, es seien mindestens noch 12 Km “ WAS“. Gut es nützt nichts, ich lief weiter und es wurden von den ürsprünglichen 10Km 18Km. Bin nun angekommen und freue mich schon auf die kommende Etappe.

Der Tag kommt

So langsam wird es ernst, entschuldigt evtl. Fehler, denn ich habe nur noch das Iphone zur Verfügung.Nichts desto trotz bin ich guter Dinge und versuche die, die es lesen zu informieren :-). Habe Morgen eine etwas längere Zugfahrt vor mir und dann noch einen Marsch von 10 lächerlichen 🙂 Kilometern. Sollte all das gut verlaufen, dann geht es Mittwoch auf meine erste richtige Etappe. Ich denke dass ich einige Kilometer benötige um so richtig in Schwung zu kommen 🙂 . Werde auch versuchen einige Bilder hochzuladen – wobei, das ist so eine Sache, hier mit den Mobile Anbietern. ( Naja, eben keine Telecom Liechtenstein) Meine Gedanken mit den ich euch in den Vortagen verwöhnt habe, die werden nun dürftiger. Aber ich will versuchen euch bei Laune zu halten und einen roten Faden zu ziehen.

Weisheiten über Weisheiten

Bei dieser Reise geht es weniger darum, alles in Frage zu stellen, sich selber zu analysieren und auch nicht darum das ewige Heil zu erlangen. Allein die Erkenntnisse die man macht sind die Reise wert. Auf sehr schönen landschaftlich Wanderpfaden ,abseits des Alltags ,der Stadt der aufgehenden Sonne entgegen, nach Rom.“ Der ewigen Stadt“.
Das einfache Leben ,das Übernachten in Herbergen und die Einsicht wie wenig der Mensch braucht.
Der Weg ist das Ziel: Ballast abwerfen, sich von Überflüssigem trennen, auf interessante Menschen treffen und neue Horizonte entdecken. Als Suchender ist man losgegangen, als Wissender angekommen: um etliche Kilo leichter 🙂 beweglicher und wie neugeboren, so denke (hoffe)ich.
Für mich sind obige Aufführungen schon Grund genug diese Strecke zu durchwandern.
Eine Auszeit nehmen, den Alltag hinter sich lassen; eine uralte Tradition neu entdecken und nach Rom pilgern; 6-8 Stunden Wandern pro Tag.
Einfachste Verpflegung (ohne viel Fett, Zucker und Alkohol 🙂 zur Regeneration des Körpers.

So fängt es an :-)

Scheint so als würde alles funktionieren, somit kann ich loslegen und anfangen zu bloggen. Einmal der Gedanke, was schreibt man(n) in so einen Blog. Ich werde versuchen Kurzinfos zu geben. Wo ich mich gerade befinde, einen kurze Beschreibung des Weges, der Ortschaft und über die evtl. Beschwerden – die natürlich den Weg an mir vorbei machen :-).
Kurze Einführung warum pilgern, warum nach Rom, warum nicht den Jakobsweg? Fragen über Fragen—ich versuche ein klein wenig darauf einzugehen.
Würde ich heute zu jemanden sagen. Ich mache Wanderferien im Tirol, werde mich dort drei Wochen aufhalten und jeden Tag einen anderen Hügel erklimmen, dann wäre das, das normalste der Welt. Ersetzte ich aber das Wort Tirol mit Jakobsweg oder einen Pilgerweg in Italien dann bekommt die Sache eine ganz andere Bedeutung und es werden schleunigst Gründe nach dem Wieso und Warum gesucht und es ist interessant, diesen Gründen die mich oft auch in Verlegenheit brachten, zu lauschen 🙂
Nichts desto trotz geht es nun los und ich freue mich, was die Gründe sind, ich denke die soll sich jeder selber ausmalen, somit hat jeder seine Freude oder auch Ruhe.:-)